1974 wurden neun Gemeinden mit rund 16 000 Einwohnern rund um Rehlingen an der Saar
zum heutigen Rehlingen-Siersburg vereint.
Rehlingen-Siersburg ist eine Gemeinde im Landkreis Saarlouis mit rund 16.000 Einwohnern
in zehn Ortsteilen. Sie entstand 1974 im Zuge der Gebiets- und Verwaltungsreform.
Bis dahin war Rehlingen eine selbständigen Gemeinde.
Von ihrem Wahrzeichen, der im 12. Jahrhundert errichteten Siersburg, aus bietet sich dem
Betrachter ein herrliches Bild auf Rehlingen-Siersburg, die oft liebevoll genannte
„Niedtalgemeinde".
Diese Region hat über die Tropfsteinhöhle und das Keltenhaus bis zu einer Vielzahl
wunderschöner Kirchen, Schlösser und Lothringer Bauernhäuser eine große Anzahl von
Sehenswürdigkeiten zu bieten.
Die Nied, die sowohl in Deutschland wie auch in Frankreich ihr Flussbett hat, bietet nicht nur
die Visitenkarte für Rehlingen, sondern auch für viele an ihr gelegenen Städte und Orte im
benachbarten Lothringen.
Die Nied und die Niedlandschaft bilden ein natürliches Potential, einen "Schatz der Natur".
Das Niedtal zählt zu den malerischsten Landschaften, die das Saarland zu bieten hat.
Der Saargau - das Land auf der Grenze zwischen Deutschland und Frankreich -
eine sanfte Hügellandschaft mit knorrigen Streuobstwiesen, Ackerflächen und weiten
Ausblicken bis ins benachbarte Frankreich.
Auf den Spuren der Kelten kann man auf dem Gebiet der Gemeinde Rehlingen-Siersburg
wandeln. Zwischen Frankreich und Deutschland gelegen, auf Niedaltdorfer Bann ganz in der
Nähe des französischen Örtchens Neunkirchen- lès- Bouzonville findet man das Keltenhaus
der Gemeinde Rehlingen-Siersburg, ein im Jahr 2003 entstandener Nachbau einer
Keltensiedlung.
Die Tropfsteinhöhe in Niedaltdorf ist eine geologische Rarität, da sie nicht - wie dies sonst für
die meisten Tropfsteinhöhlen gilt - aus dem Gestein ausgespült wurde.
Der Kalk, der im Wasser eines hier fließenden Baches gelöst ist, wurde in einem mehrere Meter mächtigen Block abgelagert.
Erich von Hausen erbaute im Jahre 1529 In Rehlingen das Schloss ,,von Hausen."
Im Laufe der Französischen Revolution wurde das Schloss eingeäschert.
Der wiedererrichtete Westflügel dient heute als Heimatmuseum und Ort kultureller Veranstaltungen in Rehlingen.
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